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HERZLICH WILLKOMMEN Geehrte Besucherin / Besucher, Sie haben die
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Wir über uns - unser Tun und Wollen.Erlauben Sie uns bitte, Ihnen den eingetragenen Verein "Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde für Bendorf und Umgebung" (GGH) in kurzen Zügen vorzustellen. Die GGH wurde 1977 von einigen heimatgeschichtlich interessierten Bendorfer Bürgern gegründet mit den Zielen der:
für Bendorf und seiner nächsten Umgebung einen angemessenen Rahmen zu schaffen. Durch öffentliche Vorträge, Studienfahrten und andere geeignete Veranstaltungen wurden und werden die Forschungsarbeiten ergänzt, Interessen geweckt und das Bewusstsein für die Heimatgeschichte und Brauchtumspflege als wichtige Bestandteile der Kultur geschärft. Als einer der damals recht wenigen Geschichtsvereine in der Region fand die GGH Zuspruch und Anerkennung und wurde rasch zu einer geachteten Größe im gesellschaftlichen Leben unserer Stadt. Dank zahlreicher Mitglieder war es der GGH seinerzeit sogar möglich, das inzwischen weithin bekannte "Burgen- und Parkfest" im Sayner Schlosspark ins Leben zu rufen und drei Jahre in Folge auch selbst zu organisieren. Die Idee dazu war aufgekommen, nachdem sich aus Mitgliedern der GGH ein Förderkreis "Burg Sayn" entwickelt hatte, der selbst zu Schaufel und Heckenschere griff und die Burg auf dem Kehrberg so weit freilegte, dass sie in ihrer Gesamtheit wieder erkennbar wurde. Als Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sich daraufhin zur Restaurierung der Anlage entschloss, hatten die GGH-Mitglieder faktisch die Grundlagen dafür geschaffen. Eine wesentliche Bereicherung erfuhr die "GGH" durch die Bildung einer Wandergruppe innerhalb der Gesellschaft. Geführte Wanderungen zu geschichtsträchtigen Zielen waren über Jahre eine sehr beliebte Einrichtung. Gleich nach ihrer Gründung begann die GGH auch damit, ein heimatkundliches Archiv anzulegen und mit der Anschaffung entsprechender Literatur zu bereichern. Daraus entstand eine durchaus bemerkenswerte Bibliothek - mit Literatur auch über den heimatkundlichen Tellerrand hinaus - die den Mitgliedern zugänglich ist. In einer Zeit, in der die "Rheinische Landesbibliothek" (heute "Landesmedien-Zentrum RLP") (in Koblenz) noch nicht bestand, bot das die Möglichkeit intensiver Studien für viele Interessierte. Hilfreich war dabei die Bereitschaft zahlreicher Bürger, die uns aus Kellern und Speichern vieles zur Verfügung stellten. Eine große Aufgabe war die Herausgabe einer Vereinszeitschrift. Leider stellten sich in den folgenden Jahre ähnliche Verschleißerscheinungen ein, wie sie bei vielen Vereinen heute auftreten. Überalterung, nachlassendes Engagement und nicht zuletzt ein leider sehr eigenwilliger Führungsstil eines inzwischen verstorbenen Vorsitzenden ließen die Mitgliederzahlen schrumpfen und für einige Jahre die Wahrnehmung der GGH in der Öffentlichkeit fast verschwinden. Ganz ruhte die Arbeit aber nie; die Sammlung von heimatkundlicher Literatur, Fotos und sonstiger "Kleinarchivalien" ging, für die Öffentlichkeit unbemerkt, weiter. In der Stille geführte intensive heimatkundliche Studien einiger Mitglieder führten zu einem Mangel an Publikationsmöglichkeiten. Mit der Einrichtung der Internetseite http://www.bendorf-geschichte.de im Jahre 1997 wurde das wieder anders. Heute sind auf diesen Seiten schon rund 200 Artikel und 500 Fotos zu finden und es werden immer mehr. Doch dabei wollte es Werner Kutsche, der schließlich als letztes Mitglied des alten Vorstands übriggeblieben war, nicht belassen. Auf seine Initiative kamen Anfang 2007 die noch verbliebenen Mitglieder zusammen. Bald danach konnte wieder ein kompletter Vorstand gewählt, die GGH wieder ins Vereinsregister eingetragen werden und ihre Anerkennung als gemeinnützig wiedererlangen. Dank der Unterstützung der Stadt Bendorf konnten wir auch geeignete Räumlichkeiten beziehen und unser umfangreiches Archiv an einer Stelle zusammenführen und ausbauen. Die Vorträge unserer Mitglieder O. Michel und W. Kutsche - Bendorf in den 60er und 70er Jahren mit vielen Bildern - und von D. Kittlauß - mit dem Themenkreis um Graf Heinrich IV. von Sayn und die Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn - fanden so großes Interesse, dass sie sogar mehrfach wiederholt werden mussten. Dieter Kittlauß sprach auch vor einer Tagung Westerwälder Heimatkundler in Hachenburg. Mit Exkursionen zur Eröffnung des Geysirs auf Namedy (Vorarbeit Friedel Hecken), eine Exkursion nach Isenburg im Sayntal mit einer Führung durch Eugen Wasser zur Burgruine Isenburg und Kirche und zum Landeshauptarchiv Außenstelle Rommersdorf (Vorarbeit Peter Lindemann) waren wir sehr erfolgreich. Aufgrund der Fülle unserer Archivbestände und der Materialspenden der Bendorfer Bevölkerung, wurde es aber notwendig, eine weitere Räumlichkeit in der Bendorfer Innenstadt anzumieten. Auch deren Einrichtung kostete neben viel Zeit auch Geld, so dass unsere finanziellen Mittel stark strapaziert wurden. Die zentrale Lage ist für uns aber außerordentlich wichtig, um das Interesse der Bevölkerung zu wecken. Die Zahl unserer Mitglieder liegt derzeit bei 35, weist aber eine ansteigende Tendenz auf, so dass wir recht optimistisch in die Zukunft schauen. Dennoch sind wir natürlich für jede weitere Unterstützung und für Spenden dankbar. Das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder - im Vorstand wie auch bei vielen anderen - ist erfreulicherweise so groß, dass wir in jedem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen anbieten können. Dennoch die Bitte: finanzielle Unterstützung würde uns auch da noch einiges mehr ermöglichen. Im Jahr 2009 errichtete die GGH mit der Hilfe großzügiger Sponsoren und in Eigenregie an den historischen Eisenerzröstöfen auf der Vierwindenhöhe in Bendorf eine Freilichtbühne. Dort wurde durch die Theatergruppe "Findlinge" in zehn Aufführungen das Stück "Ein Bergmann in Bendorf", das zahlreiche heimatkundliche Bezüge aufweist, gezeigt. Der große Erfolg gab uns den Ansporn, auch 2010 ein weiteres Theaterstück mit den "Findlingen" aufzuführen. Der geschäftsführende Vorstand der GGH wird zur Zeit
gebildet von dem: |
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Die letzten Berichte zuerst ! 12. Juli 2011 - Rheinzeitung Unkonventionelle Hilfe befreit Festspiele aus Notlage
Unterstützung Zwei Bendorfer Unternehmen sorgen für Betonfundamente an den Röstöfen - Premiere der GGH am Freitag Bendorf. Für die Anwohner in der Nachbarschaft der historischen Eisenerz-röstöfen in der Bendorfer Remystraße war es ein hochinteressantes Schauspiel, für den Vorstand der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) war es noch sehr viel mehr: ein Wettlauf mit der Zeit. Die GGH will an den Röstöfen schon am kommenden Freitag die Festspiele auf der Freilichtbühne eröffnen. Nur dank der unkonventionellen Hilfe zweier Bendorfer Unternehmen ist dies nun möglich. Das Vorhaben für eine neue Bühnenüberdachung war kurzfristig gescheitert. Zwei Wochen vor der Premiere musste völlig neu geplant werden - und das unter den erschwerenden Umständen, dass an den Wänden der denkmalgeschützten Öfen keinerlei Halterungen angebracht werden dürfen. Das hieß: In die Erde mussten Betonfundamente gelegt werden, um dem frei stehenden Dachaufbau die notwendige Bodenhaftung zu verschaffen. "Angesichts des enormen Zeitdrucks lagen unsere Nerven blank", sagte der GGH-Vorsitzende und Leiter des Kulturforums der GGH, Peter Lindemann. Das musste wie ein unlösbares Problem erscheinen, da das Plateau, auf dem die Eisenerzröstöfen stehen, mit schwerem Gerät nicht erreicht werden kann. Und mehr als vier Tonnen Beton mit der Schubkarre zu transportieren, ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit, zumal der Handwerkertrupp der GGH schon mit anderen Aufgaben reichlich ausgelastet war. Der bereits aufgestellte Bühnenkörper musste nämlich ebenfalls komplett wieder abgebaut werden. Wenn die Not am größten ist, ist - wenigstens ab und zu - Hilfe nicht fern. Andreas Steinhardt von der Steinhardt & Splettstößer Bau GmbH erklärte sich spontan bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Die Firma Kann Baustoffwerke GmbH sorgte für den Beton und die Anlieferung - mittels eines Betonmischers und -Pumpe, der über einen mehr als 40 Meter ausschwenkbaren Arm verfügt. Sie lieferte noch am vergangenen Freitagabend alles an. Zuvor hatten die Steinhardt-Mitarbeiter bereits alles vorbereitet. "Als die beiden Kann-Fahrzeuge anrückten und der riesige Schwenkarm aufgerichtet wurde, musste ich mir in den Arm kneifen, weil ich dachte, ich träume", erinnert sich der GGH-Vorsitzende. In knapp einer halben Stunde war dann schon alles erledigt. Präzise und sauber, stets mit einem freundlichen Lachen, waren die Männer bei der Arbeit gewesen. Für die Handwerker der GGH stand noch einmal Schwerstarbeit an. Die Bühne musste erneut aufgebaut und den im Vergleich zum Vorjahr deutlich veränderten Gegebenheiten angepasst werden. "Die Zuschauer werden ganz sicher begeistert sein", freuen sich das Team des Kulturforums und die ganze GGH-Familie. Die Mühe hat sich gelohnt, und die Aufregung wird spätestens vergessen sein, wenn die Festspiele am kommenden Freitag eröffnet werden. 12. Juli 2011 - Rheinzeitung Kabarettist am RheinblickFestspiele: Thomas C. Breuer ist zu Gast Bendorf. Im Rahmen der Festspiele am Rheinblick stehen zwei interessante Veranstaltungen auf dem Programm. Am Freitag, 29. Juli, gastiert auf der Bendorfer Vierwindenhöhe der Kabarettist und Wortakrobat Thomas C. Breuer. Er bewegt sich abseits breit getretener Pfade der Comedians und bietet niveauvolle Unterhaltung, scharfe Ironie und einen besonderen Sinn für spitzfindige Formulierungen. Als weiteren Leckerbissen gestalten Kammersänger am Samstag, 30. Juli, unter dem Titel "Wilhelm Busch - Mehr als Max und Moritz" einen literarisch-musikalischen Abend. Auftreten werden Heidi Giesecke (Gesang), Rolf Pickart (Gesang) und Raimund Bruder (Gesang, Piano). Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es unter Tel. 02622/145 64 (Peter Lindemann), im Internet auf http://www.kulturforum-bendorf.de oder im Bendorfer Buchladen im EKZ. 10. Juni 2011 - Rheinzeitung Die feindlichen Brüder von BendorfKultur Festspiele am Rheinblick Bendorf starten mit Theaterstück in die neue Saison Bendorf. In rund einem Monat hebt sich wieder der Vorhang auf der Bendor-fer Vierwindenhöhe. Die Organisatoren des Kulturforums der GGH Bendorf treffen dieser Tage die letzten Vorbereitungen für die "Festspiele am Rheinblick", damit die Besucher sich wieder auf Kulturgenuss inmitten der Natur freuen dürfen. Im historischen Ambiente der Eisenerzröstöfen in Bendorf wird vom 15. Juli bis 20. August Theater, Musik und Kabarett präsentiert und dabei ist der Blick auf den Rhein inklusive. Der intime Rahmen, und der direkte Kontakt zu den Künstlern machen den Reiz dieses Festivals am Mittelrhein aus. Im Zentrum steht auch in diesem Jahr ein eigens für die Festspiele geschriebenes Theaterstück aus der Feder des Autors Wolfgang Lemhöfer. Das ernsthafte Lustspiel "Die feindlichen Brüder von Bendorf" spielt im 19. Jahrhundert und thematisiert die damals bestehenden Spannungen und Streitigkeiten zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde von Bendorf rund um den gemeinsamen Kirchturm. Für die Inszenierung konnte wieder die Schauspielgruppe "Die Findlinge" gewonnen werden, und Regisseurin Gerlind Wriedt wird ein Lustspiel von Liebe und Leid entstehen lassen. Die Aufführungen sind am 15., 22., 23. und 24. Juli sowie am
12., 13. und 14. August. Das Theater beginnt jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist
um 19 Uhr. Karten gibt es im Bendorfer Buchladen am Kaufland, im Berghotel
Rheinblick, Remystraße 79, unter Tel. 02622/145 64, per E-Mail an
kulturforum-bendorf@t-online.de oder im Internet unter
http://www.kulturforum-bendorf.de. 05. Mai 2011 - Blick aktuell Kultur pur wo einst Eisenerz rösteteDie Freilicht-Festspiele am Bendorfer "Rheinblick" mit Theater,
Musik und Kabarett beginnen Mitte Juli Michael Syre lobte die Initiative des Kulturforums und freut sich, dass die historische Stätte durch ein umfangreiches Programm erlebbar wird. Die Eisenerz-Röstöfen der Grube Werner sind in dieser Form die einzig erhalten gebliebenen Zeu-gen einer vergangenen Bergbau-Epoche in Deutschland. Seit 1983 stehen sie unter Denkmalschutz. Bendorf war seit Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts einer der bedeutensten Industriestandorte am Mittelrhein, die Geschichte des Bergbaus reicht zurück bis in die Römerzeit. Mit der Entwicklung vom Industrie- zum Handels- und Touristik-Standort besann sich die Stadt auf den Wert der erhalten gebliebenen geschichtlichen Zeugnisse. Zwischen 1990 bis 1998 wurden die Eisenerz-Röstöfen auf der Vierwindenhöhe komplett saniert und präsentieren sich heute mil der integrierten Freilichtbühne als herausragende kulturhistorische Attraktion. Mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitstreitern aus den Reihen der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgehung eV dessen Vorsitzender Peter Lindemann ist, feierte die Freilichtbühne unterhalb des Hotels Rheinblick mit dem eigens inszenierten Stück "Ein Bergmann in Bendorf 2009 eine fulminante Premiere mit der in Bendorf ansässigen Theatergruppe "Die Findlinge". Auch bei dem neuen Theaterstück "Die feindlichen Brüder von Bendorf' - ein ernsthaftes Lustspiel von Wolfgang Lemhofer - geht es wieder um Ereignisse in der Stadt. "Die Findlinge". Schauspieler sind Irmgard Teschke, Christiane Brühl, Renate Steinkamp, Christiane Frensch, Wolfgang Lemhofer, Patrick Dollmann, Thomas Krämer, Silke Dutz, Michaela Vary und Stefan Bau versetzten die Zuschauer zurück ins 19. Jahrhundert. Das Stück "Die feindlichen Brüder von Bendorf" unter der Regie von Gerlind Wriedt thematisiert die damals bestehenden Spannungen und Streitigkeiten zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde von Bendorf rund um den gemeinsamen Kirchturm. Die Streitigkeiten waren einst ausgeufert; Da flogen Fäuste und ein Soldat mit Bajonett sollte verhindern, dass die Glocken läuten. Der Kirchturm gehört der Stadt Bendorf und heute gibt es zwischen den Religionsgemeinschaften keinen Streit mehr um das Glockengeläut. Jedoch hält Autor Wolfgang Lemhöfer sich nicht unbedingt an die historischen Vorgaben. Entstanden ist ein Lustspiel von Liebe und Leid. Mit der Liebe war es da nicht einfach. Wenn ein braves Mädchen einen jungen Mann liebte, der in die falsche Kirche ging, dann mussten sie nicht seltlen um ihr Glück bangen und kämpfen. Manchmal stand der Himmel den Liebenden bei und schickte ihnen eine lebenskluge Großmutter und eine großherzige Dame von Welt zur Hilfe. Aufführungstermine sind am 15. Juli. 22. Juli, 23. Juli, 24. Juli, 12. August, 13. August und 14. August jeweils um 19:30 Uhr. Bei den Festspielen "Kultur hoch über dem Rhein", dort ist maximal Platz für 135 Gäste, wird aber noch viel mehr geboten: Drei abwechslungsreiche Musikabend- und erstklassiger Kabarettabend. So bietet am Freitag, 19. August. 19.30 Uhr, das Jazz Trio "Zazou" aus dem Raum Koblenz mit seinem Programm "Simpty Jazz" einen erfrischenden Mix aus swingendem Jazz, brasilianischem Bossa Nova und groovendem Soul. Das Trio um den Jazz-Sänger Guido Orth-Gauch stellt den Jazz-Song in den Mittelpunkt ganz in der Tradition moderner Jazz-Sänger wie AI Jarreau und George Benson, aber immer versehen mit einer eigenen musikalischen Note. Die Gruppe "Manmjo". gegründet von Jo Nousse und Manfred Pohlmann zu einer Zeit, als es noch Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich gab. spielen am Samstag, 20. August, 19.30 Uhr 'Chansons Transfrontieres' (Lieder über die Grenzen). So singen sie für ein buntes und vielfältiges Europa. In Deutschland. Frankreich, Belgien, Luxemburg und Österreich bestritten Manfred Pohlmann (Gesang, Gitarre, Scheitholz), Jo Nousse (Gesang, Gitarren) und Patrick Riollet (Piano) bereits mehr als 200 Konzerte, muttikulturell und zugleich tief in der eigenen Erde verwurzelt. Das Sprachengemisch aus Deutsch, Französisch und vor allem Moselfränkisch wird mit Chansons auf Katalanisch. Bretonisch, Okzitanisch, Englisch, Elsässisch und Jiddisch verfeinert. Bei diesem multikulturellen Musikerlebnis unter freiem Himmel gibt es gratis ein Glas Wein, damit die Zuhörer sich auf einen wunderbaren Abend einstimmen können. Der Kabarettist und Wortakrobat Thomas C. Breuer, geboren 1952 in Eisenach, schlendert am Freitag, 29. Juli ab 19.30 Uhr in nahezu beiläufigem Plauderton vorbei an nervigen Heimsuchungen des eingehenden 21. Jahrhunderts, die er sogleich mit karikierender Boshaftigkeit in ihre Schranken weist. So unvermutet wie unerwartet kommen die ironischen Querschläger, dass die Zuhörer kaum Zeil haben in Deckung zu gehen. Anspruchsvoll, hinterhältig und nichts für schwache Nerven ist der Abend. Wer auf schnell Kalauer oder einen netten, lustigen Comedy-Abend steht, dem sei der Wortjongeleur nicht empfohlen. Für alle, die den gekonnten Umgang mit der deutschen Sprache schätzen, dürfte es allerdings ein Genuss sein, sich die spitzfindigen Formulierungen genüsslich ins Hirn tropfen zu lassen. Einen literarisch-musikalischen Abend bieten Heidi Giesecke, Roll Pickart und Raimund Bruder am Samstag, 30. Juli um 19.30 Uhr. .Wilhelm Busch "Mehr als Max und Moritz" heißt ihre Darbietung, bei der Buschs Satiren die Selbstzufriedenheit verspotten, die zweifelhafte Moralauffassung des Spießbürgers und die Frömmelei bürgerlicher und geistlicher Personen wach werden. Aber auch lyrische Dichtung, treffsichere Verse, ironische Verdrehungen. Überspitzungen und Prosatexte werden geboten. Diese schmückt das Ensemble mit passenden Musikstücken in Gesang und Pianobegleitung. Für de Gastronomie während den Festspielen ist das
familiengeführte Berghotel "Rheinblick" zuständig. So können die
Besucher den Abend mit einem besonderen Theatermenü zum Vorzugspreis
beginnen, sich mit einem Pausenimbiss verwöhnen oder den Abend auf der
weitläufigen Aus-sichtsterrasse ausklingen lassen. Reservierungen nimmt
das Berghotel .Rheinblick" gerne frühzeitig entgegen. Karten und weitere
Programminfos für die Festspiele gibt es im Bendorfer Buchladen am
Kaufland, Berghotel "Rheinblick"- (Remystraße 79) Telefon (0 26 22) 1 45
64, 28. April 2011 - Rheinzeitung Sommerfestspiele mit WeitblickKultur Musik und Theater auf der Bendorfer Viewindenhöhe
Bendorf. "Vierwindenhöhe", das klingt nach einem zauberhaften Fleckchen Erde. Zauberhaft ist vor allem der Blick, den Besucher von dem Plateau zwi-schen den historischen Eisenerzröstöfen im oberen Teil der Stadt Bendorf ha-ben: Er reicht weit über das Rheintal, bleibt bei klarem Wetter erst an den Höhen von Eifel und Hunsrück hängen. Ein besonderer Ort also, wie geschaffen für eine Bühne - dachten sich jedenfalls die Mitglieder der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) Bendorf und vor allem ihr Vorsitzender Peter Lindemann. Zusammen mit der Theatergruppe "Die Findlinge" schufen sie deshalb vor drei Jahren die "Festspiele am Rheinblick": Das "Kulturforum der GGH" war schnell gegründet und beauftragte den Bendorfer Theaterautor Wolfgang Lehmhöfer, ein Stück zu schreiben, das auf Ort und Geschichte eingeht. Der Erfolg gab den Machern recht: Gleich zehn Mal musste "Ein Bergmann in Bendorf" über die damals noch leicht improvisierte Bühne gehen. Am Rezept des Festivals hat sich seither wenig geändert: "Klein und familiär" hat sich inzwischen als Marke etabliert. "Wir wollen eigentlich nicht größer werden", sagt Lindemann. Seit 2010 wird das Programm durch musikalische Abende ergänzt. Im Mittelpunkt steht aber nach wie vor ein Stück von Wolfgang Lehmhöfer, gespielt von den "Findlingen". So ist es auch in diesem Jahr, in dem das Festival vom 15. Juli bis 20. August über die Bühne geht. Das ernsthafte Lustspiel: "Die feindlichen Brüder von Bendorf" spielt im 19. Jahrhundert. Es thema-tisiert die damals bestehenden Spannungen zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde von Bendorf rund um den (übrigens bis heute) gemeinsamen Kirchturm. Regisseurin Gerlind Wriedt inszeniert das Stück, in dem es natürlich auch um die schwierige Liebe zwischen einem (katholischen) Mädchen und einem (evangelischen) Jungen geht. Aufführungstermine sind der 15. Juli, 22. Juli, 23. Juli, 24. Juli, 12. August, 13. August und 14. August jeweils um 19. 30 Uhr. Außer dem Stück stehen der Auftritt eines Kabarettisten und drei ganz unterschiedlichen Musikabende auf dem Programm der Sommerfestspiele von Bendorf. Am 29. Juli betritt der Wortakrobat Thomas C. Breuer das Podium des Kulturforums. Er ist laut Veranstaltern für seinen gekonnten Umgang mit der deutschen Sprache bekannt. "Das wird kein seichter Comedyabend", sagt Alexandra Menge vom Kulturforum, verspricht stattdessen "beißende Ironie". Einen Tag später, am 30. Juli, erwartet die Gäste ein Abend mit Heidi Giesecke, Rolf Pickart und Raimund Bruder. "Wilhelm Busch - mehr als Max und Moritz" verbindet Literatur und Musik: Lyrik und Prosatexte wechseln sich ab mit von Klavier begleitetem Gesang. Das akustische Jazztrio Zazou präsentiert am 19. August mit seinem Programm "Simply Jazz" einen Mix aus swingendem Jazz, brasilianischem Bossa Nova und groovendem Soul. Der Konzertabend mit Mannijo am 20. August verspricht ein multikulturelles Musikerlebnis auf der Bendorfer Freilichtbühne. Jo Nousse und Manfred Pohlmann wollen die deutsch-französische Freundschaft mit traditioneller Musik, eigenen Kompositionen und Chanson-Klassikern aufleben lassen. Passend dazu gibt es ein Glas Wein, das im Eintrittspreis enthalten ist. Kartenvorverkauf und nähere Programminformationen: Bendorfer Buchladen am Kaufland, Berghotel "Rheinblick", Remystraße 79, Tel. 02622/145 64, per E-Mail an kulturforum-bendorf@t-online.de, Internet http://www.kulturforum-bendorf.de 20. April 2011 - Rheinzeitung Peter Lindemann bleibt an der SpitzeVersammlung: Die GGH Bendorf hat gewählt Bendorf. Die Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von
Bendorf und Umgebung (GGH) setzt auf Kontinuität: 18. April 2011 - Kleeblatt Eine "Sayner Rhapsodie"Dieter Kittlauß schreibt über die Liaison zwischen Franz Liszt und Fürstin Caroline Sayn-Wittgenstein Hätte es die Regenbogenpresse in der heutigen Fülle und Aufmachung schon vor anderthalb Jahrhunderten gegeben, dann hätte es wohl mächtig gerauscht im bunten Blätterwald: die unerfüllte Liebe zwischen Fürstin Carolina Sayn-Wittgenstein und dem begnadeten Komponisten Franz Liszt hätte über Jahre zahllose Zeitungsspalten gefüllt. Der Bendorfer Dieter Kittlauß, immer auf der Suche nach (heimat)geschichtlichen Ereignissen und neuen Erkenntnissen, ist der Liaison zufällig, aber punktgenau im 2011 gefeierten Jahr des 200. Geburtstags von Franz Liszt, auf die Spur gekommen. Während einer Urlaubsreise nach Umbrien/Italien verbrachte er einen Tag in Rom und besuchte dort auch den deutschen Friedhof "Campo Santo Teutonico" im Vatikan. Beim eingehenden Betrachten von Grabsteinen und Grabplatten sprang ihm der Name Sayn-Wittgenstein ins Auge und er las die (lateinische) Inschrift genauer, die übersetzt lautet: Hier ruht in Frieden Carolina Princess zu Sayn-Wittgenstein aus dem Geschlecht Iwanowska geboren am 8. 2. 1819, gestorben am 9. 3. 1887. Auf dem Grabstein weist innerhalb eines runden Symbols der Sayner Löwe auf die Fürstin hin, die Harfe auf den Komponisten. Das ließ Dieter Kittlauß, der auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Ge-schichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH) ist, natürlich nicht mehr los und er forschte mit der ihm eigenen Gründlichkeit und Ausdauer nach. Er wurde durch zielstrebiges Arbeiten fündig. Was er zusammentrug, hat er nun in einer längere Geschichte, die er als heimatgeschichtliches Feature versteht, verarbeitet. "Sayner Rhapsodie - über die Liaison zwischen Franz Liszt und Fürstin Carolina zu Sayn-Wittgenstein" hat er sie überschrieben. An dieser Stelle kann und soll freilich nicht die ganze Geschichte nacherzählt, sondern nur stichwortartig angerissen werden: "Karoline Elisabeth Iwanowska wurde in Woronince geboren. Sie entstammte einem alten polnischen Adelsgeschlecht. 1836 heiratete sie den kaiserlichen russischen Oberstleutnant Fürst Nikolaus Sayn-Wittgenstein. Nach einer Begegnung mit dem Komponisten Franz Liszt verließ sie ihren Mann, mit dem sie keine glückliche Ehe führte. Der Widerstand der Kirche verhinderte eine neue Eheschließung. Liszt ließ sich daraufhin die niederen Weihen erteilen und wandte sich verstärkt geistlicher Musik zu. Caroline Sayn-Wittgenstein verbrachte ihren Lebensabend in Rom. Ihre Tochter schenkte der Kirche am Campo Santo Teutonico zum Andenken an ihre Mutter einen kostbaren Kelch. Jährlich beging die Bruderschaft ein Seelenamt für die Verstorbene. Ganz nachzulesen ist die "Sayner Rhapsodie" auf der Homepage der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde Bendorf unter: www.bendorf-geschichte.de 11. April 2011 . Kleeblatt Auf dem geschichtsträchtigen BleidenbergGGH machte eine Zeitreise durch 800 000 Jahre Menschheitsgeschichte Bendorf/Oberfell. Im Nachhinein erwies es sich als Glücksfall, dass die Exkursion zum Bleidenberg bei Oberfell im vergangenen Herbst wegen schlechten Wetters ausfallen musste. Jetzt, an einem herrlichen Frühlingstag lohnte sich der Ausflug umso mehr. Ortsbürger Gottfried Thelen empfing die Gruppe der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH) im Sitzungssaal des Rathauses und übernahm auch selbst die Führung auf dem weitläufigen Plateau des Bleidenbergs. Oberfell wurde bereits 634 erstmals erwähnt, aber was ist das schon im Vergleich zu den 800 000 Jahren Menschheits- und Besiedlungsgeschichte, die sich auf dem Bleidenberg in einer spannenden Zeitreise erleben lässt? Von der Altsteinzeit bis in die jüngste Vergangenheit berichtet ein Themenweg, von dem sich auch immer wieder an exponierten Plätzen herrliche Aussichten ins Moseltal und hinüber zum Maifeld öffnen. Fast immer im Blickfeld: die zweitürmige Burg Thurant über Alken. Mit sogenannten "Blieden" wurde sie einstmals vom Bleidenberg aus unter Beschuss genommen. Blieden - da braucht man nicht lange nachzudenken, woher der Berg seinen Namen hat. Dass hier einmal der Wald-Elefant, der eine Schulterhöhe von 4,30 Metern besaß, zu Hause war, ist fast kaum zu glauben, aber Funde und Spuren belegen es eindeutig. Mauern aus der Keltenzeit, die fast das ganze Hochplateau umschlossen gibt es an einigen Stellen zu entdecken. Nicht lange suchen muss man freilich nach der Wallfahrtskirche, die auf dem höchsten Punkt des Berges steht und die ihr Überleben wohl nur der großartigen Initiative des Oberfeller Kirchenchores verdankt. Doch auch in der jüngsten Vergangenheit hat Oberfell wiederholt von sich reden gemacht. 2009/10 regierte Sonja als Deutsche Weinkönigin (sie hat übrigens enge verwandtschaftlichen Beziehungen zu Sayn) und seitdem gibt es in Oberfell auch einen "Königinnen-Wingert", dessen Herrichtung sie tatkräftig unterstütze. Weit über die Landesgrenzen hinaus drang der Ruf Oberfells, als es den Titel "Hammerdorf" gewann. Und da kommt man gleich zu einer der hervorragendsten Eigenschaften des Orts: das Vereinsleben funktioniert exzellent, die Dorfgemeinschaft steht fest zusammen, hier wird viel bewegt. GGH-Vorsitzender Peter Lindemann dankte Gottfried Thelen bei der Abschlussrast im "Rebstock" für die aufschlussreiche Führung und die vielfältigen Erläuterungen. Der Ortsbürgermeister nahm gerne die Einladung nach Bendorf an und versprach seinen Besuch auf der Freilichtbühne der GGH an den Eisenerzröstöfen im kommenden Sommer. Ein Dank galt auch Vereinsmitglied Friedel Hecken, der die Fahrt angeregt und die Vorbereitungen dazu getroffen hatte. 4. April 2011 - Kleeblatt Mit der GGH zu den Grabungen am BleidenbergZum Bleidenberg bei Oberfell an der Mosel fährt die Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde am kommenden Samstag, 9. April. Auf dem Bleidenberg haben in jüngster Vergangenheit höchst interessante Grabungen stattgefunden, deren Ergebnisse Zeugnis ablegen über die Keltenzeit. Der Oberfeller Ortsbürgermeister Gottfried Thelen wird die Gäste aus Bendorf willkommen heißen und selbst die Führung auf dem Bleidenberg übernehmen. Bei einer Einkehr in einer Gaststätte in Oberfell können in gemütlicher Runde die Erlebnisse nachwirken. Treffpunkt ist am Samstag, 9. April, 13 Uhr, auf dem Yzeurer Platz. Dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Führung in Oberfell beginnt gegen 14 Uhr. Mitglieder und Freunde der GGH sind willkommen. Nach Möglichkeit Anmeldung bei Peter Lindemann 02622/14564 oder Werner Kutsche 02622/6880. 4. April 2011 - Kleeblatt Lange Zeit nur dünn oder gar nicht besiedeltWerner Kutsche referierte u. a. über die Zeit der Franken im heimischen Raum Bendorf. Nachdem die Römer sich Mitte des 3. bis Anfang des 4. Jahrhunderts aus unserem heimischen Raum zurückgezogen hatten, wurde die rechte Rheinseite beinahe vollkommen entvölkert und die Besiedlung blieb über Jahrhunderte spärlich", betonte der 2. Vorsitzende der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH), Werner Kutsche, im Rahmen seiner Vortragsreihe im großen Sitzungssaal des Bendorfer Rathauses. Kutsche, der vor rund 30 interessierten Besucherinnen und Besuchern sprach, berichtete weiter: "Erst mit der Festigung des Frankenreiches im 7. und 8. Jahrhundert begann auch auf der rechten Rheinseite des Neuwieder Beckens wieder ein deutlicher Bevölkerungszuwachs. Erst seit dieser Zeit sind bei uns wieder Gräber und materielle Zeugnisse der Geschichte gefunden worden." Auch die drei ehemaligen Bendorfer Höfe - Oberhof, Siegburger Hof und Laacher Hof (Niederhof) - sind seit jener Zeit bekannt und stellten wohl auch die jüngste nennenswerte Besiedlung in der heimischen Gemarkung dar. Vergleichsweise kleine Höfe, zu denen man die Bendorfer Höfe zählen muss, wurden außer dem Verwalter (Meier) mit seiner Familie noch von 15 bis 20 leibeigenen Arbeitern (Frauen und Kinder eingeschlossen) bewohnt. Eine bauliche Erweiterung des Hofes habe nur selten stattgefunden, berichtete Kutsche weiter. Es wurden vielmehr bei Bedarf einige Arbeitskräfte mit ihren Familien außerhalb des Hofes, aber in dessen Bannkreis, angesiedelt, wo sie nach Anweisungen des Meiers wie bisher ihre Arbeit verrichten mussten.. Die Bewohner dieser Höfe dürften wohl als die ersten echten Siedler im Bereich der heutigen Stadt Bendorf gelten. Eine förmliche Stadtgründung habe nie stattgefunden. Nach Ansicht des Referenten geht der Name Bendorf in seinem ersten Wortteil auf die mittelalterliche Abgabe, die so genannte Bede oder auch Bete und Bethe genannt - zurück. Der dritte Vortrag in dieser Reihe mit Werner Kutsche wird das Thema "Die industrielle Entwicklung Bendorfs" beinhalten. Termin und Ort werden noch bekannt gegeben. 14. März 2011 - Kleeblatt Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der GGHDie Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung e.V. (GGH) lädt am Montag, 28. März, 19 Uhr, zu ihrer Jahreshauptversammlung ins Berghotel "Rheinblick auf der Vierwindenhöhe ein. Nach den Berichten des Vorsitzenden, des Kassenwarts und der Kassenprüfer stehen die Wahlen eines neuen Vorstands der GGH auf der Tagesordnung. Vorgestellt und diskutiert werden zudem die bereits geplanten Veranstaltungen des Vereins sowie die Aktivitäten auf der Freilichtbühne an den historischen Eisenerzröstöfen. 7. März 2011 - Kleeblatt Zeitreise ins MittelalterWerner Kutsche (GGH) referiert über die frühe Besiedlung Bendorfs - 2. Vortrag im Rathaus "Aus der Frühzeit" hatte der 2. Vorsitzende der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH), Werner Kutsche, seinen ersten Vortrag im kleinen Sitzungssaal im Bendorfer Rathaus überschrieben und war damit auf reges Interesse gestoßen. Mit der Besiedlung Bendorfs im Mittelalter setzt er seine Ausführungen am Mittwoch, 16. März, 18 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses fort. Immer wieder wurde und wird aus der Bevölkerung die Frage gestellt, wann Bendorf gegründet worden sei. "Eine förmliche Gründung, die sich sogar mit einem Datum verbinden ließe, hat es aber nie gegeben", betont Werner Kutsche im Vorgriff auf seinen Vortrag. Unbestritten aber sei, dass das Neuwieder Becken, und damit auch das Gebiet des heutigen Bendorfs, schon lange bevor die Römer kamen, besiedelt war. Als sich die Römer und die Mitte des 3. bis zum Beginn des 4. Jahrhunderts zurückzogen, sei die rechte Rheinseite - im Gegensatz zur gegenüberliegenden Seite - weitgehend entvölkert worden, denn es gäbe auf dem Gebiet Bendorfs keinerlei aussagefähigen Bodenfunde, die auf Ansiedlungen hinwiesen. Erst mit der Festigung des Frankenreiches und der Zunahme der Bevölkerung im 7. und 8. Jahrhundert wieder eine verstärkte Besiedlung. Spannende und wechselvolle Zeiten waren das, wie Kutsche in seinem zweiten Vortrag ausführen und anhand von mehreren Karten belegen wird. "Meine Darlegungen sollen keine wissenschaftliche Arbeit darstellen, sondern sie sind das Ergebnis von Beobachtungen, die ich während der vielen Jahre meiner Beschäftigung mit der Heimatgeschichte machen konnte. 21. Februar 2011 GGH-Vortrag in der SeniorenbegegnungsstätteWerner Kutsche und Otto Michel sind am Donnerstag, 24. Februar, ab 15 Uhr in der katholischen Seniorenbegegnungsstätte von St. Medard im Pfarrheim an der Hauptstraße zu Gast mit einem Vortrag mit vielen Bildern aus Bendorf in den vergangenen Tagen. Der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH), Werner Kutsche, und der unermüdliche Forscher nach alten Fotos, Otto Michel, sind ein bestens eingespieltes Team, dem stets große Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird. Gäste sind zu dem Vortrag willkommen. 24. Januar 2011 - Kleeblatt Aus Bendorfs früher GeschichteVortrag der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde Über die frühe Geschichte Bendorfs referiert Werner Kutsche, 2. Vorsitzender der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH), am Montag, 7. Februar 2011, um 18 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Bendorfer Rathauses im Stadtpark. Der Eintritt ist frei. Werner Kutsche beginnt seine Ausführungen mit der Zeit, in der die Römer die heimische Gemarkung betraten. Der Limes als römischer Grenzwall ist zwar das bekannteste Zeugnis aus dieser Zeit, aber bei weitem nicht das einzige. Und nach den Römern ging die Geschichte auch in Bendorf natürlich weiter - der Referent wird unterhaltsam darüber berichten und es anhand von Bildern, vor allem von Kartenmaterial, plastisch vor Augen führen. Eingeladen sind keineswegs nur GGH-Mitglieder, sondern alle Interessenten, die sich mit Bendorfs reicher Geschichte vertraut machen wollen. |
201022. September 2010 - Kleeblatt Ein erfolgreicher BühnensommerAuch 2011 gibt es wieder ein abwechslungsreiches Programm auf der FreilichtbühneBENDORF. Die Freilichtbühne an den historischen Eisenerzröstöfen auf der Vierwindenhöhe ist wieder abgebaut. Das Kulturforum der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung (GGH) schaut zufrieden auf eine erfolgreiche 2. Spielzeit zurück. Die Weichen für den nächsten Sommer sind im Wesentlichen bereits gestellt. Ein Theaterstück mit der Gruppe "Findlinge" wird es wieder geben und einige musikalisch-literarische Leckerbissen dazu. "Angesichts des zurückliegenden Sommers mit seinen fast schon extremen Wetterkapriolen haben wir eigentlich noch viel Glück gehabt", sind sich die Mitglieder des Organisationsteams einig. Dass das Eröffnungskonzert mit der Bergkapelle Bindweide ausgerechnet auf den Tag (10. Juli) fiel, als Bendorf mit 38,8 Grad der heißeste Ort in Deutschland war, hat sicher einige Zuhörer gekostet, aber mit rund 80 Besuchern war das dann doch noch recht ordentlich. Einschneidender war schon der starke Dauerregen am 15. August. Erstmals musste eine Theatervorstellung kurzfristig abgesagt werden, die aber später nachgeholt wurde. Das Konzert mit der Bendorfer Sopranistin Edeltrud Kahn (Begleitung Timo Ziesche am Klavier) war ebenso restlos ausverkauft wie der Auftritt des "Duo Balance". Auch bei den neun Theateraufführungen "Die Erben" mit den "Findlingen" blieben nur selten einige Stühle frei. Bendorfer aus allen Stadtteilen stellten auch diesmal wieder die meisten Besucher, aber: Der Erfolg der Bendorfer Freilichtbühne zieht schon deutlich weitere Kreise, die Zunahme auswärtiger Gäste war überraschend groß. "Das war nicht zuletzt das Ergebnis einer hervorragenden Öffentlichkeitsarbeit und der Bereitstellung gut aufgemachten Informationsmaterials, wofür in erster Linie unsere Mitglieder Pascal Badziong und Alexandra Menge verantwortlich zeichneten", betont der Vorsitzende der GGH und deren Kulturforums, Peter Lindemann. Das zahlenmäßig kleine Organisationsteam, zu dem auch Marianne Lindemann zu zählen ist, hat ebenso harmonisch wie effektiv zusammengearbeitet. Und es konnte und kann sich auf einen Stab von handwerklich begabten Mitgliedern der GGH verlassen. Für das neue Stück, das wahrscheinlich den Titel "Die feindlichen Brüder von Bendorf" tragen wird und das sich mit den lange andauernden Streitigkeiten der katholischen und evangelischen Christen um die Kirche St. Medard beschäftigt, hat der Autor Wolfgang Lemhöfer schon die Grundlagen gelegt. Er war auch der Verfasser beider Stücke, die bisher so erfolgreich gespielt wurden. Gut sieht es auch aus, was das Angebot an musikalischen/literarischen Darbietungen angeht. Erfolgversprechende Kontakte sind bereits geknüpft, die Auswahl wird sogar schwer fallen, aber die Verträge werden erst in den kommenden Wochen perfekt gemacht. Alleinige Richtschnur wird auch 2011 wieder sein: gute Unterhaltung für das Publikum, aber kein Klamauk. Möglich ist das alles freilich nur durch den engagierten Einsatz der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forums und durch Sponsoren und Gönner, die auf die Zuverlässigkeit der Arbeit des Kulturforums der GGH bauen. Und nicht zuletzt durch die Unterstützung der Stadt Bendorf bei der Nutzung des Geländes rund um die Eisenerzröstöfen. 25. August 2010 Kleeblatt Am 1. September letztmals "Die Erben" auf der Freilichtbühne Am Mittwoch, 1. September, 19 Uhr, wird zum allerletzen Mal das Lustspiel "Die Erben: oder ein Testament mit doppeltem Boden" über die Bühne des Kulturforums der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde an den Eisenerzröstöfen gehen. Damit geht auch die Festspielzeit 2010 zu Ende. Karten im Vorverkauf gibt es noch im Bendorfer Buchladen, im Kaufland, im Berghotel "Rheinblick" und bei Peter Lindemann 25. August 2010 Kleeblatt 'Lieder ohne Grenzen' unter freiem Himmel "Duo Balance'' und Dirko Juchem rundeten Festspielsaison Auf der Bendorfer Vierwindenhöhe wurde es am vergangenen Wochenende musikalisch und die Gäste der "Festspiele am Rheinblick'' erlebten ein Sommerabendkonzert im traumhaften Ambiente mit Rheinblick. Das "Duo Balance" und Dirko Juchem gastierten auf der Freilichtbühne zwischen den historischen Eisenerzröstöfen und im Zuschauerbereich war kein Platz mehr frei. Bei herrlichem Sommerwetter präsentierte das "Duo Balance" zusammen mit Freund und Kollege Dirko Juchem einen Lieder- Chanson- und Songabend, der mit seiner außergewöhnlichen Programmatik jedes Genres der Musikgeschichte abzudecken verstand. Christine Maringer-Tries und Hans-Peter Tries sind als preisgekröntes "Duo Balance" an Rhein und Mosel bestens bekannt und zusammen mit Saxophonist und Flötist Dirko Juchem wird ein Abend mit den drei Ausnahmemusikern zu einem unvergesslichen Erlebnis. Christine Maringer-Tries verfügt über die Macht kraft ihrer Stimme und ihres Körpers einen Zauber zu versprühen, der jeden Zuhörer in seinen Bann zieht und während Ehemann Hans-Peter an der Gitarre begleitet rundet Dirko Juchem rhythmisch ab. Mit französischen Chansons gelingt der Auftakt auf der Bendorfer Freilichtbühne. Christine Maringer-Tries lebt die kleinen Geschichten der Chansons. Emotion pur. In die höchsten Höhen hinauf und in die tiefsten Tiefen hinab. Ihre gesangliche Wandlungsfähigkeit scheint unermesslich zu sein. Solistisch trat auch Flötist Juchem immer wieder in den Vordergrund, denn neben der Begleitung präsentierte er seine in Deutschland einma-lige Spieltechnik. Beim Jazz-Flut-Beat-Boxing" erzeugt Juchem mit der Flöte eine Melodie und unterlegt einen Beat mit dem Mund, sodass wilde Kompositionen die Gäste ins Staunen versetzten. Das abwechslungsreiche Programm beschränkte sich aber keinesfalls auf französische Chansons, sondern deutsche Lieder wie "Die Brücke über den Main" oder englischsprachige Songs von "Simon and Garfunkel" sorgten für eine ideale Mischung. Mit "das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt", kündigte Hans-Peter Tries "Penelopes Song" an und Sängerin Christine besang die Heimkehr Odysseus' herbei. Nächster Halt der musikalischen Reise war Brasilien und die Musiker erzählten die Geschichte von "The girl from Ipanema" in einer französischen Version, die sich fabelhaft in den Abend einfügte. Die einprägsame Rhythmik verdeutlichte einmal mehr, dass die "Balance" zwischen den Künstlern perfekt war. Getragen von Maringer-Tries' warmer und mit sanftem Timbre ausgestatteten Stimme wurde der Georg Gershwin-Klassiker "Summertime" in einer ganz speziellen Interpretation zu einem musikalischen Genuss und begleitet vom dynamischen Spiel der beiden Herren durfte bei einem Chansonabend natürlich auch ein Klaus Hoffmann-Hit nicht fehlen. Neben den musikalischen Genüssen hatte sich das Kulturforum der GGH Bendorf e.V. ein weiteres Highlight einfallen lassen. Die niveauvolle Verbindung von Weinerlebnis und Konzertgenuss wurde mit einem luxemburgischen Riesling geschaffen, der in der Region unbekannt ist. Mit Abi Duhr's "Riesling Fels 2007 Chateau Pauque" wurde ein einzigartiger Dialog aus Musik und Wein kreiert, der neben der erstklassigen Musik des "Duo Balance" und Dirko Juchem auch die Weinbauregion Luxemburger Mosel in den Mittelpunkt rückte. Die Begeisterungsstürme des Publikums ließen weitere Zugaben erklingen, bevor der märchenhafte Sommerabend bei den "Festspielen am Rheinblick" ein Ende fand. 19. August 2010 Blick Aktuell Edeltrud Kahn und Timo Ziesche verzauberten das Publikum mit Musik Das Kulturforum der GGH Bendorf organisierte das erste offizielle Konzert am Rheinblick Edeltrud Kahn, Sopranistin und Timo Ziesche, am Klavier verzauberten am vergangenen Samstag nicht nur eine Person, sondern ihr ganzes Publikum. Im Rahmen der Festspiele am Rheinblick organisierte das Kulturforum der GGH Bendorf den Abend. Allen voran Peter Lindemann, erster Vorsitzender des Kulturforum, durch dessen Einsatz die Freilichtbühne überhaupt erst ermöglicht wurde. Das Konzert war die erste offizielle Musikvorführung auf der jungen Bühne. Das besondere Ambiente zwischen den historischen Eisenerz-Röstöfen auf der Vierwindenhöhe, wurde durch die Akustik der perfekten Vorführung noch übertroffen. Das klassische gemischte Programm kam dabei ohne Verstarker, Mikrofon oder anderen technischen Hilfsmitteln aus, Die strengen Auflagen der seit 1983 unter Denkmalschutz gestellten Röstöfen wurden penibel eingehalten. Lindemann freut sich über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bendorf und insbesondere über die Unterstützung durch Bürgermeister Michael Syre. Seit 2009 finden zwölf Veranstaltungen jährlich, ausgerichtet vom Kulturforum, statt. Das ausverkaufte Konzert wurde von Lindemann durch das Programm geführt. Er beließ es nicht dabei nur flüchtig die Komponisten der jeweilig ausgewählten Stücke anzusagen. Lindemann erzählte in kurzen Sätzen etwas über die jeweiligen Schöpfer der ausgewählten Lieder und Stücke aus Opern und Operetten. Beispielweise die jeweilige Uraufführung sowie den Inhalt der Oper. Unter leicht bewölkten Himmel berichtete Lindemann auch über bemerkenswerte Dramen im Leben der Komponisten. Im Anschluss erklang wieder die ausgebildete Sopranstimme von Kahn die von Ziesche am Klavier begleitet wurde. Ein bemerkenswerter Lebenslauf Das Kahn sich wie zu Hause fühlte zeigte sie auf humorvolle
Weise zwischen den Zugaben: "Gibt es hier irgendwo einen Arzt, teils meine
Stimme versagt?" Eine Frage, die für viele Lacher sorgte. "Super, toll,
Klasse, ein regelrechtes Gänsehautgefühl hat mir die Stimme
verpasst", dass waren Meinungen aus dem Publikum. Die damit sicher nicht nur
die Musiker lobpreisten, sondern zeigten, wie wertvoll die Freilichtbühne
und die Arbeit des Kulturforums sind. Weiter Informationen zu kommenden Events
auf der Freilichtbühne erhält man unter
http://www.kulturforum-bendorf.de 11. August 2010 Kleeblatt Zusatzvorstellung auf der Bendorfer FreilichtbühneBendorf. Wegen des anhaltend großen Interesses an dem Theaterstück "Die Erben: oder ein Testament mit doppeltem Boden" auf der Freilichtbühne am Rheinblick gibt es noch eine zusätzliche Vorstellung am Sonntag, 22. August 2010, 19 Uhr. Der Vorsitzende der " Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung" und deren Kulturforums der GGH, Peter Lindemann, sagte zu dem bisherigen überwältigenden Erfolg: "Es ist schon eine großartige Sache, auch im zweiten Jahr des Bestehens der Freilichtbühne an den historischen Eisenerzröstöfen so viel Anklang in der Bevölkerung zu finden, dass wir bei der Zahl der Aufführungen wiederum zulegen müssen." Natürlich sei das eine erfreuliche Bestätigung für die hervorragenden Leistungen der Theatergruppe "Findlinge" und für den Autor des Stückes Wolfgang Lemhöfer. Die Gruppe, die dankenswerterweise im AWO-Seniorenzentrum einen Proberaum mit Bühne und einen Raum für ihre Requisiten zur Verfügung gestellt bekommen habe, fühle sich nicht nur in Bendorf gut aufgenommen, sondern geradezu heimisch, sagt der GGH-Vorsitzende weiter. Schon jetzt werde über das Stück für die nächste Spielzeit nachgedacht. Doch zunächst gibt es noch die Vorstellungen am kommenden Freitag, 13. und Sonntag 15. August, jeweils um 19 Uhr. Dafür gibt es noch einige wenige Karten an den Vorverkaufsstellen "Bendorfer Buchladen" im Kaufland, Berghotel "Rheinblick" Die Zusatzvorstellung am Sonntag, 22. August, ist dann unwiderruflich die letzte in diesem Jahr auf dieser Bühne. Karten dafür gibt es ebenfalls an den bereits genannten Vorverkaufsstellen. 11. August 2010 - Bendorfer Vallendarer Rundschau Ein SommerabendkonzertEdeltrud Kahn und Timo Ziesche auf der Freilichtbühne in BendorfBENDORF. Zu einem Sommerabendkonzert mit der Sopranistin Edeltrud Kahn und dem Pianisten Timo Ziesche lädt das Kulturforum der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde am Samstag, 14. August (19 Uhr), auf seine Freilichtbühne am Rheinblick auf der Vierwindenhöhe ein.. Bekannte und beliebte Arien aus Oper und Operette sowie Lieder berühmter Komponisten stehen auf dem Programm. Mit ihrem starken und ausdrucksvollen Sopran begeistert Edeltrud Kahn ihr Publikum immer wieder. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt die Sängerin, die seit 1989 Ensemble-Mitglied der Oper Bonn ist, im Alter von 16 Jahren von Kammersänger Christo Bajew in Koblenz. Es folgte ein Studium an der Staatlichen Musikhochschule in Köln, wiederholt gewann sie den 1. Preis beim Landeswettbewerb des Verbandes deutscher Musikerzieher und konzertierender Künstler im Fachgebiet "Gesang, Oper, Konzert und klassische Operette". Edeltrud Kahn war zu dem Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands in Bayreuth und erfolgreiche Teilnehmerin in zahlreichen Meisterkursen bei bekannten Sängern wie Erika Köth und Prof. Esther Rethy. Nach dem Gewinn verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe folgten Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Von dem Pianisten und Organisten Timo Ziesche lässt sich Edeltrud Kahn besonders gerne begleiten. Der in Koblenz geborene, in Bendorf aufgewachsene Musiker erhielt bei Hanno Scherhag Klavier- und bei Kantor Gisbert Wüst Orgelunterricht. Er studierte Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Kirchenmusik an der Staatlichen Musikhochschule. Nach dem Studium war Ziesche Chorregent an der Stadtpfarrkirche Heilig-Geist am Münchner Viktualienmarkt und vertrat zudem den Domorganisten an der Frauenkirche. Seit 2008 ist er Gymnasiallehrer im rheinland-pfälzischen Schuldienst. Wer an diesem Abend noch etwas länger auf der Vierwindenhöhe bleibt, kann von dort aus den heimkehrenden Schiffskonvoi auf dem Rhein nach dem Feuerwerk auf Ehrenbreitstein vorüberziehen sehen. Infos und Karten: Bendorfer Buchladen im Kaufland, im Berghotel "Rheinblick" (02622/127 127) -jw- 11. August 2010 Bendorf - Vallendarer Rundschau Chansons auf der Freilichtbühne in Bendorf"Lieder ohne Grenzen'' mit dem Duo Balance und Dirko Juchem-bad- Bendorf. Die Freilichtbühne bei den "Festspielen am Rheinblick" des Kulturforums der GGH Bendorf e.V. wurde bislang zur Theaterstätte. In diesem Jahr wird das Angebot um weitere musikalische Programmpunkte erweitert, sodass jeder Musikgeschmack auf seine Kosten kommen wird. Nach einem Opern-Operetten- und Liederabend mit der Bendorfer Sopranistin Edeltrud Kahn (14. August, 19 Uhr), gastiert am 20. August, um 19 Uhr das Duo Balance und Dirko Juchem auf der Bühne auf der Vierwindenhöhe. Seit mehr als 20 Jahren stehen Christine Maringer-Tries und Hans-Peter Tries als Duo Balance gemeinsam auf der Bühne. Das sympathische Gesangsduo wurde 1987 mit dem 1. Preis der Internationalen Talentbörse in Mainz ausgezeichnet. 1991 waren die beiden Preisträger bei der Hanns-Seidel-Stiftung in der Sparte Chanson. Durch viele Konzerte im In- und Ausland und durch mittlerweile 7 CD-Produktionen hat sich das Duo Balance einen Namen gemacht. Mit gefühlvoller Chansonmusik verstehen es Christine Maringer-Tries und Hans-Peter Tries immer wieder, ihr Publikum einen Abend lang zu verzaubern. In ihrem Programm "Lieder ohne Grenzen" wird eine Liedauswahl der aktuellen CD "Grenzenlos" vorgestellt. Der Titel des Albums ist in mehrfacher Hinsicht Programm. Grenzenlos ist nicht nur der Sprachreichtum der ausgewählten Lieder - französische Chansons stehen neben deutschsprachigen Stücken und englischen Balladen - sondern auch das Spektrum der musikalischen Stilrichtungen, die das Duo Balance präsentiert. Seit 1993 wird das Ensemble von dem virtuosen Querflötisten und Saxophonisten Dirko Juchem begleitet, der mit seinen Instrumenten den Liedern, Songs und Chansons eine ganz besondere Klangfarbe gibt. Erleben Sie auf der Bendorfer Vierwindenhöhe einen Hauch französisches Lebensgefühl und einen unvergesslichen musikalischen Abend. Zur Einstimmung auf das Konzerterlebnis ist ein Glas Wein bereits im Eintrittspreis enthalten. Karten im Vorverkauf für dieses großartige Sommerabendkonzert gibt es für 12 Euro (inkl. 1 Glas Wein) im Bendorfer Buchladen im Kaufland, im Berghotel "Rheinblick" (02622/127 127) 2010-08-11 Kleeblatt "Erben" und noch einmal erbenBENDORF. Es nimmt kein Ende mit den "Erben". Die Premiere war schon voll, auf der Freilichtbühne am Rheinblick. Aber die weiteren Vorstellungen sind noch voller. Wenn das Wetter so schön mitspielt wie am letzten Freitag, dann muß auch der letzte Winkel noch bestuhlt werden, damit alle zuschauen können, die das gerne wollen. Es ist aber auch zu schön, was "die Findlinge" da auf die Bretter stellen. Wie der Streit der erbenden Geschwister - kaum ist die Beerdigung vorbei - heftig ausbricht, so daß keine Einigung möglich scheint, und wie dann doch durch ein "Testament mit doppeltem Boden" eine Lösung herbeigeführt wird, an die niemand gedacht hat, das ist amüsant und bleibt im Gedächtnis. Heiterkeit und Überraschung erleben die Zuschauer, und menschliche Befriedigung, wenn der Standesdünkel der "Cousine Emma" vom Sockel gestoßen wird. Renate Steinkamp spielt diese anspruchsvolle Rolle bravourös. Aber auch die anderen Spieler haben sich den Applaus redlich verdient, den die Besucher reichlich spenden. Zwei Vorstellungen stehen noch auf dem Programm: 13. und 15. August, jeweils um 19 Uhr. Jetzt wird wegen der starken Nachfrage noch eine zusätzliche Vorstellung angesetzt: am Sonntag, dem 22. August. Wenn das Wetter nicht so günstig ist, wie jeder das hofft, wenn es doch tatsächlich regnet, dann hält der Veranstalter leichte Capes bereit, die für einen Euro erworben werden können. Der Vorverkauf läuft an den bekannten Stellen: im Bendorfer Buchladen im Kaufland und im Berghotel Rheinblick auf der Vierwindenhöhe. -rei- 22. Juli 2010 "Blick aktuell" - Die Heimatzeitung" Theaterpremiere an historischer StelleBendorfer Stadtgeschichte wird lebendig -
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Vereinskalender |
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| Zu den Aktivitäten rund
um unsere Theater-Vorführungen auf unserer Freilichtbühne an den
Röstöfen, schauen Sie bitte nach, auf unserer Webseite:
http://www.kulturforum-bendorf.de |
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| 9. April 2011 |
Da die für Nov. geplante
Fahrt nach Oberfell wegen widriger Umstände ausfallen musste, werden wir
die Exkursion zu den Ausgrabungen auf dem Bleidenberg in Oberfell a./Mosel am
9. April durchführen. Treffpunkt: 13 Uhr am Yseurer-Platz. |
| 28. März 2011 |
Jahreshauptversammlung der
Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde für Bendorf und Umgebung
(GGH); mit Wahl des Vorstandes. Ort: Bendorf, Hotel "Rheinblick", 19.00 Uhr |
| 16.März 2011 |
Öffentlicher Vortrag der
GGH zur geschichtlichen Entwicklung von Bendorf (Kutsche) zum Thema: Die Besiedelung Bendorfs im Mittelalter. Bendorf, Rathaus I, 18.00 Uhr |
| 24. Febr. 2011 |
Lichtbildervortrag (Michel,
Kutsche) mit Fotos aus den 1960 bis 1970er Jahren im katholischen Pfarrheim in
Bendorf. (katholischer Seniorenkreis) Beginn: 15.00 Uhr |
| 7. Febr. 2011 |
Öffentlicher Vortrag der
GGH zur geschichtlichen Entwicklung von Bendorf (Kutsche) zum Thema: Aus der Frühzeit Bendorf, Rathaus I, 18.00Uhr |
| 27. Jan 2011 |
Ende der Winterpause;
Vorstandssitzung um 19:00 Uhr im Archiv der GGH in Mülhofen |
| 10. Dez. 2010 |
Einweisung unserer Mitglieder in die Archivarbeit in unsere Archive in Mülhofen und Bendorf (Kutsche) |
| 23. Nov. 2010 |
Lichtbildervortrag (Michel,
Kutsche) mit Fotos aus den 1950 bis 1970er Jahren im Altenzentrum der AWO auf
der Vierwindenhöhe. Beginn: 15.00 Uhr |
| 13.Nov. 2010 |
Exkursion zu den Ausgrabungen
auf dem Bleidenberg in Oberfell a./Mosel Treffpunkt: 13 Uhr am Yseurer-Platz. |
| 20. Oktober 2010 |
Vorstandssitzung um 19:00 Uhr im Archiv der GGH in Mülhofen |
| 13.September 2010 |
Treffen des Arbeitskreises des "Kulturforums der GGH" zu einem gemütlichen Nachmittag mit Federweisen und Zwiebelskuchen. Treffpunkt um 16:00 Uhr am Lusthäuschen auf der Loh. |
| 18.September 2010 |
Beteiligung der GGH am diesjährigen "Seniorentag Bendorf" in der Stadthalle am Yzeurer-Platz mit Fotopräsentation und Lesungen. |
| 15.September 2010 |
Arbeitstreffen an den Röstöfen wg. Bühnenabbau |
| 12.September 2010 |
Tag des "Offenen Denkmals". Führungen seitens der GGH an der Schachtanlage II (Grubenhaus) und den Röstöfen. |
| Juli bis August 2010 |
Regelmäßiges Treffen der Mitglieder des Kulturforums, während der ganzen Spielzeit zur Organisation der Bühnenaufführungen an den Röstöfen. |
| 10.Juli 2010 |
Die Freilichtspiele auf der Bühne der GGH, an den Röstöfen in Bendorf, Remystraße, beginnen am 10. Juli 2010 |
| 09. Juni 2010 |
um 17,00 Uhr -
informelles Treffen der GGH-Mitglieder im Archiv in der Bachstr. Besprechung der anstehenden Aktivitäten |
| 06. Mai 2010 |
Vorankündigung;
Besuch des Heimatarchivs in Isenburg Beginn 15.00 Uhr in Isenburg - bis ca 18.00 Uhr |
| 18. April 2010 | Beteiligung am Frühling
& Bauernmarkt in Bendorf ab 11.00 Uhr laufende Fotopräsentation und Gemäldeausstellung in den Schaufenster - Bachstraße 43 |
| 24. März 2010 | Vorstandssitzung um 10.00 Uhr in den Archivräumen in Mülhofen |
| 10. März 2010 | 10.00 Uhr - Arbeittreffen im Archiv - Bachstraße |
| 24 Februar 2010 | Wir laden hiermit unsere Mitglieder zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2010, um 19.30 Uhr in das Berghotel Rheinblick in Bendorf a/Rh., ein. |
| 20. Januar 2010 | Vorstandsitzung um 19.30 Uhr in den Archivräumen in Mülhofen |
| 06. Januar 2010 | Wie
im vergangenem Jahr; treffen wir uns auch in diesem Jahr jeden Mittwoch, in der Zeit von 10 - 12 Uhr, in unseren Archiv-Räumen zu einem zwanglosen Beisammensein. |
| 09. Dezember 2009 | Die Schneekönigin - eine
musikalische Lesung Eine ganztägige Veranstaltung für Kinder. Eine Veranstaltung zu Gunsten der Stiftung "Bärenherz". Unter der maßgeblicher Beteiligung des Kulturforums der GGH. |
| 01.Dezember 2009 | Verleihung des Kulturpreises
2009 der Stadt Bendorf an unseren Vorsitzenden Peter Lindeman. Am Dienstag den 1.Dez. 2009, 19.00 Uhr in der Stadthalle am Yzeurer-Platz. |
| 13. April 2009 | Ostermontag, 13. April, eine Limeswanderung mit Bürgermst Michael Syre'. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz am Sträßchen. |
| 11. März 2009 | Gesellschaft für
Geschichte und Heimatkunde Bendorf (GGH): Heute, Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen im Restaurant "Rheinblick" in Bendorf. |